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Die GGG ist ein Verein, der 1777 im Zeitalter der Aufklärung von Ratschreiber Isaak Iselin und anderen weitsichtigen Baslern gegründet worden ist. In den Gründungsstatuten steht als Zielsetzung:
«Die Beförderung, die Aufmunterung und die Ausbreitung alles dessen, was gut, was löblich, was gemeinnützig ist, was die Glückseligkeit des Bürgers und des Menschen überhaupt erhöhen kann, hat ein Recht auf Aufmerksamkeit der Gesellschaft.»
Dies ist zwar nicht mehr die Sprache von heute. Die GGG will jedoch dem historischen Vereinszweck unter bewusster Anpassung an die sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse stets aufs Neue gerecht werden.
Im Zentrum der Bestrebungen stand von Anfang an die Förderung der Ausbildung der unterprivilegierten Bevölkerungsschichten. Man hielt dies zurecht als wichtige Voraussetzung zur Linderung der weitverbreiteten Armut.
Es erstaunt nicht, dass die Gründungen der Töchterschule, der Frauenarbeitsschule und der Kindergärten auf die GGG zurückzuführen sind, alles Institutionen, die später vom Staat übernommen wurden. So führte die GGG das Turnen und Schwimmen sowie den öffentlichen Musik- und Zeichenunterricht in den Basler Schulen ein. Sie gründete eine Sparkasse und eine Lebensversicherung, dies zu Zeiten, als solche Einrichtungen noch unbekannt waren.
Ferner war die GGG an der Schaffung von Spitälern und vielen Institutionen für geistig und körperlich Behinderte massgeblich beteiligt. Die GGG setzte sich schon im vorletzten Jahrhundert intensiv für den soziale Wohnungsbau ein.
Tabellarische Geschichte der GGG und ihrer Institutionen










