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Isaak Iselin und die anderen Mitgründer der GGG stammten zwar alle aus gutsituierten Verhältnissen, schufen aber die GGG nicht mithilfe eines gestifteten Vermögens. Die Gesellschaft war vielmehr von Anfang ein Verein, der jedermann und in späterer Zeit auch jederfrau offen stand. Jedes Mitglied wurde und wird angehalten «… wie es für sich selbst bestreben wird, von seinen Ansichten, von seinen Gaben, von seinem Ansehen, von seinen Gütern denjenigen Gebrauch zu machen, den es für die allgemeine Glückseligkeit den vorteilhaftesten zu sein erachten wird … .»

Basierend auf diesem Grundsatz ist die GGG heute wie auch in Zukunft auf die ideelle und materielle Unterstützung möglichst Vieler angewiesen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.

Zurzeit vergibt die GGG jährlich zwischen fünf und acht Millionen Schweizer Franken an soziale und kulturelle Institutionen oder Projekte. Darin enthalten sind die Auslagen für die Geschäftsstelle und die GGG eigenen A-Organisationen.

Den Aufwand für diese laufenden Tätigkeiten bestreitet die GGG aus den Erträgen ihres Vermögens, aus Mitteln von Stiftungen, aus zweckbestimmten Subventionen und aus Beiträgen der Mitglieder. Dazu kommen noch Spenden und Legate.

Eine wichtige Stellung im Finanzwesen der GGG nimmt dabei die «Stiftung SKB 1809» ein. Sie geht auf die 1809 gegründete «Zinstragende Ersparniskasse» zurück, die «besonders Dienstboten und Taglöhner» eine Möglichkeit gab, ihre Ersparnisse zinsbringend anzulegen. Im Laufe der Zeit wurde daraus die «Sparkasse Basel», die 1991 verkauft wurde. Das über zwei Jahrhunderte generierte Vermögen bildet heute eine der wichtigen finanziellen Säulen der GGG Basel für ihre gemeinnützigen Tätigkeiten.