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Warum braucht es eine neue Bibliothek?

1807 entstand in Basel die Jugendbibliothek, um «dem Lesebedürfnis, diesem oft bis zum Unnatürlichen und verderblichen Hang unserer Zeit», eine vernünftige Richtung zu geben. Daraus ist heute eine zeitgemässe Mediathek geworden, wo sich grosse und kleine Kunden mit Lektüre, Musik und Filmen versorgen. Über 32 000 Abonnenten und gegen 750 000 Besucher jährlich verzeichnet die GGG Stadtbibliothek Basel. Ganz im Sinne Isaak Iselins, des Gründers der GGG Basel: Kultur zu günstigen Konditionen als Volksgut allen zugänglich machen.

Die GGG Stadtbibliothek Zentrum im Schmiedenhof stammt in der heutigen Form aus den Siebzigerjahren. Was damals eine moderne, weiträumige Bibliothek war, entpuppt sich heute als zu klein für ein stetig wachsendes Angebot und damit einhergehend für eine immer grössere Kundschaft. Das gegenwärtige Raumangebot lässt keine grundsätzliche Neugestaltung der GGG Stadtbibliothek Zentrum zu. Und darum möchten wir unsere Bibliothek komplett umbauen und eine moderne Gestaltung umsetzen.


Was verstehen wir unter einer modernen Bibliothek?

Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, an dem man schnell findet, was man sucht, und an dem man aber auch findet, wonach man nicht gesucht hat. Ein Terminal für spannende und abenteuerliche Reisen durch die Welt der Bücher, Filme, der Hörbücher, der Musik, der Spiele und Archive. Ein Ort zum Lernen, zum Recherchieren, zum Plaudern, zum Spielen und ein Ort für einen schnellen oder auch einen langen Kaffee. Einfach ein perfekter Treffpunkt mitten in der Stadt. Medientempel wie Leseoase. Brutstätte des Geistes wie Kurhaus für die Seele. Arbeitsort wie Baustelle. Kinderparadies wie Balzstätte – kurz und gut: ein Verweilort fürs Lesen, Bilden und Unterhalten.



Was bietet die neue Bibliothek?

Die neue, beinahe doppelt so grosse GGG Stadtbibliothek Zentrum wird all dies bieten. Wobei doppelt so gross nicht einfach doppelt so viele Regale meint. Sondern in erster Linie Platz. Platz, um mehr als ein Buch anzulesen, in der Tagespresse und den Magazinen der Welt zu schmökern, um auf den richtigen Hollywoodschinken für den Abend zu stossen, die Gute-Nacht-Geschichte mit Einschlafgarantie zu entdecken oder das angesagteste Game für die nächste «Papppizza- Session» aufzutreiben. Aber auch über fünfzig mit PCs ausgerüstete Arbeitsplätze, die zur Recherche in Wikipedia, Brockhaus, anderen Lexika oder aber auch in den Archiven der wichtigsten Qualitätsmedien einladen. Neben einem grossen Café wird in der neuen Bibliothek ein grosszügiges Forum für Veranstaltungen eingerichtet.

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